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"Wir erfahren von der Natur mehr,Ralph Waldo Emerson |
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"Vorzüglich merkwürdig ist der Thüringer Wald wegen seiner mineralischen Produkte", berichten von Hoff und Jacobs in ihrem 1807 erschienenen Reisebericht über 15 Jahre regelmäßige Streifzüge durch den Thüringer Wald.
Als wir begannen, unsere thüringische Wahlheimat zu erkunden, fanden wir überall die Spuren des Jahrhunderte alten Bergbaues in die Landschaft eingegraben, auch dann noch sichtbar, wenn längst wieder Wälder und Weiden die alten Gruben und Tagebaue zugedeckt haben.
Oft verrät nur noch eine kleine Abweichung vom ursprünglichen Lauf einer Linie in der Landschaft das alte Geschehen.
Bei unserer Spurensuche lernten wir Mineralogen, Sammler und Bergleute kennen und bald fanden wir unsere ersten eigenen interessanten Stücke.
Der Höhepunkt in unserem bisherigen Sammlerleben war die Einladung zu einer wissenschaftlichen Grabung an einer historischen Fundstelle.
Das war eine tiefgreifende Erfahrung und ein umwerfendes Erlebnis. Bei dieser Grabung wurde auch ein neues Mineral entdeckt.
Das Mineraliensammeln fordert in gleichem Maße die mentalen und körperlichen Kräfte. Man braucht Phantasie und Beobachtungsgabe, Geduld und Konzentration, Einfühlungsvermögen und Ausdauer.
Bisher sammelten wir ausschließlich in Thüringen, vorzüglich um Bad Liebenstein, Trusetal, Oberhof und Friedrichroda.
Besonders begeistern uns die Schneekopfkugeln mit Ihren vielfältigen Kristallbildungen und Begleitmineralien und die herrlichen Achate.